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FRÜHE ARBEITEN VON MARTIN STOCK


Katalog-Download:

CHRONIK “ (PDF – 6 MB) / „ ÉLÉMENTS “ (PDF – 5 MB)


HOMO SAPIENS (2006 bis ...)

Bei der Themenreihe „homo sapiens“ geht es um den modernen, „zivilisierten“ Menschen. Im April 2006 standen die Arbeiten von Martin Stock dazu völlig unter dem Aspekt von „ROT“. Gezeigt wurden die Exponate (auch die Serie „GlaubensROT“ der Themenreihe „Pagan Tales“) bei der gleichnamigen LändleX-Ausstellung im at&co in Hohenems (Österreich).


ALLER HEIMAT NAHE (2004 bis 2005)

Die Werkreihe „Aller Heimat nahe“ entstand 2004 mit einer Ausstellung der Künstlergruppe LändleX im Rahmen der Schubertiade in Schwarzenberg. Dabei spannte sich der thematische Bogen um Begriffe wie „Heimat“, „Bregenzerwald“ und „Schwarzenberg“. Obwohl der Konzeptkünstler Martin Stock in Deutschland geboren wurde, zwischen 1970 und 1986 lebte er im Bregenzerwald (im „Wauld“) – dort ist er aufgewachsen.

Hohenems – seine aktuelle Wahlheimat – ist schon im 12. Jh. ins Rampenlicht der Geschichte getreten und blickt auf eine sehr bewegte Zeit zurück. Ohne Unterlass waren Land, Leben und Leute den politischen, wirtschaftlichen und menschlichen Wirren/Entwicklungen ausgeliefert.


PAGAN TALES (2000 bis ...)

Mit „Pagan Tales“ begann Martin Stock, Teile der Heiligen Schrift neu aufzuarbeiten. Von einem neutralen Standpunkt ausgehend; von einem unwissenden (nicht ungebildeten), einem keck forschenden... dadurch erfahrenden Standpunkt aus. Er suchte einen neuen Zugang und begann die Texte als geltende Entwicklungsgesetze für den Menschen zu lesen – Wegweiser zum Aufbau eines verantwortlichen Ich.

Bei der Visualisierung der „Heidnische Erzählungen“ arbeitet Martin Stock genauso nachdrücklich und tiefgründig mit seiner eigentümlichen Bildsprache, wie mit dem gezielten Einsatz einer seit vielen Jahrhunderten prägenden Terminologie, überlieferten Texten bzw. Textfragmenten, der Farben- und Formenlehre und auch mit den Symbolen der christlichen Glaubenslehre.


GESCHENK DES NILS (2000 bis ...)

Geschenk des Nils, so nannte der griechische Historiker Herodot das faszinierende Land im Nordosten Afrikas. Der 1.000 km lange Fluss ist die Lebensader Ägyptens und sein fruchtbares Umland bildet das Fundament für die Entwicklung der Region bis in die Neuzeit. Der Kerngedanke ist, jeweils mit einer prägnanten Serie, die sich abzeichnende Symbolik der Pharaonen in der für den Künstler typischen Weise zu visualisieren.


„ÉLÉMENTS“ (1993 bis 2001)

Die Werkreihe „éléments“ bietet Einblicke in eine frühe, mehrjährige Schaffensphase von Martin Stock, in der er ein Thema geradezu zwanghaft immer wieder neu aufgegriffen hat: den Aspekt des mystischen Existentialismus mit seinen Extremen, mit seinen erlebbaren Facetten und seinen Auswirkungen auf den... oder vielmehr trotz des persönlichen Reifeprozesses.

Die Darstellung des Menschen steht im Mittelpunkt aller Arbeiten, die naiv ergründend und kontemplativ verkündend zu einem ästhetisch-erotischen Gesamtwerk zusammengefasst wurden... 


BASICS (1989 bis 1998)

Ursprünglich hat Martin Stock mit „BASICS“ einen auf 50 Stück limitierten Kunstkalender für das Jahr 1999 bezeichnet, für den er 13 Arbeiten aus seinen Anfängen 1989 bis hin zum damals aktuellen Stand (1998) scheinbar ohne besondere Reihenfolge verwendet hat. Mittlerweile wird der Begriff „BASICS“ aber generell für seine frühen Arbeiten bis hin zur konzeptionellen Themenreihe „éléments“ verwendet.


TRIPLE ART – „FOTO, TEXT, FARBE“ (1990 bis 1994)
Stefan Rüf, Bernd Schelling, Martin Stock

TRIPLE ART war das Synonym für den Versuch, altbewährte Kunstformen durch unterschiedlichste Kombinationen in einem anderen Blickwinkel erscheinen zu lassen. Ein Kreislauf begann und eröffnete einen ungemein großen Spielraum für Experimente.

Schon im Kindesalter drängt es den Menschen, Geheimnissen nachzuspüren. Dort erfährt er eine ungemein große Palette von Ahnungen, von denen er jedoch nur Bruchstücke in seine fruchtbaren Tage hinübergerettet bekommt. Als TRIPLE ART versuchte im Brachlegen dieser hohen Ahnungen, den noch unerreichten Schlüssel für unsere Sinne, Schwächen und Kräfte zu finden – das ICH zu erkennen. Die Exponate waren Kompositionen aus Malerei, Literatur und Fotografie - Verschmelzungen in verschiedensten Variationen.