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Projekt (aktueller Stand: Schublade)
SCRIABIN sehe ich in den Grundzügen als multimediale und teilweise interaktive Kunstausstellung. Als ein im Idealfall multi-sensorelles, ansatzweise vielleicht auch synästhetisches Ereignis – Ergebnis aus durchlebten ekstatischen Traumhaftigkeiten der Musik eines Alexander Nikolaijevich Scriabin (1872-1915) und meinen Realitätsebenen.
Auf den ersten Blick handelt es sich um eine mit erotischen Elementen spielende Umsetzung des im Westen proklamierten, kollektiven Schicksals des russischen Volkes – der russischen Seele im JETZT.
In letzter Konsequenz wird SCRIABIN aber vor allem zu einer globalen Bestandsaufnahme: Anhand des „russischen Modells“ zeigt SCRIABIN Einblicke in nahezu alle Abgründe unserer mehr oder weniger modernen Gesellschaften.
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