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Vor wenigen Tagen ist ein Relaunch meiner WebSite online gegangen. Optisch ändert sich nicht viel, im Hintergrund arbeitet nun aber eine frische TYPO3-Installation. Die neue Site wurde gemeinsam von "unsere neue couch" aus Konstanz (BRD) und mir erarbeitet.
TYPO3 ist ein frei konfigurierbares Content-Management-System (CMS). Es handelt sich dabei um Open Source und wurde unter der GPL-Lizenz veröffentlicht. Soll heißen: es handelt sich um keine kostenpflichtige Software, keine Shareware und auch sonst finden sich keine versteckten Kosten.
Freilich sind (unabhängig von HTML-, XML- oder Programmierkenntnissen) beim Einsatz von TYPO3 für einen professionellen Webauftritt praktische Kenntnisse bzw. Erfahrung oder stattdessen sehr viel freie Zeit von Vorteil. Aber Sie können auch kurzerhand uns mit der Erstellung Ihrer neuen, dynamisch generierten Internetpräsentation auf Basis von TYPO3 beauftragen – nicht nur die Leistungsfähigkeit, die Stabilität und die Flexibilität von TYPO3 wird Sie begeistern, sondern auch die vergleichsweise geringen Kosten!
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>>> Ausstellung im Januar: „alte völker“

„alte völker“ von Beate Luger Vernissage: 12. Dezember 2006, 19.00 Uhr
at&co regionales zentrum ems Franz-Michael-Felder-Str. 6 A-6845 Hohenems
Ausstellung: 13. Dezember 2006 bis 31. Januar 2007 Öffnungszeiten: Werktags 08.00 bis 18.00 Uhr & Vereinbarung
Wie gleitend der Übergang zwischen Kunsthandwerk und Kunst sein kann, verdeutlicht die Ausstellung „alte Völker“ der Hohenemser Künstlerin Beate Luger. Sie bringt über die Wiedergabe alter Muster, Weisheiten und Symbolen auf Wandtafeln und symbolischen Skulpturen aus Ton die Kelten mit den Hopi-Indianern zueinander in Bezug.
Bei den Kelten wie auch den Hopi handelt es sich bekanntermaßen um Naturvölker, die nachweislich nicht miteinander in Berührung kamen. Und doch finden sich zwischen dem uns bekannten Wissen über die Kelten und der heute noch intakten Lebens- und Denkweise der traditionellen Hopi erstaunliche Parallelen.
Es war eine faszinierende Kultur, welche die Kelten im Laufe der Jahrhunderte entwickelten. Und ihre Kunst, ihre Naturverbundenheit und die Weisheit ihrer Vordenker, der Druiden, können uns auch heute noch Wegweiser für ein bewussteres Leben im Einklang mit unserer äußeren und inneren Natur sein. Ähnlich verhält es sich aber auch bei den Hopi! Ihr Name bedeutet „Friede“, ihr Weg ist geprägt von tiefer Spiritualität. Die ist an sich aber weder rational erklär- und erfassbar, noch kann sie durch Bücher vermittelt werden. Sie kann nur intuitiv erfasst und muss erlebt werden.
Wesentlich greifbarer sind dafür Vergleiche zwischen besonders wichtigen Tieren beider Kulturen: Adler und Lachs etwa waren den Kelten heilig, sie sprachen ihnen besondere Eigenschaften und magische Kräfte zu. Beide Tiere nehmen aber auch bei den Hopi eine entsprechende Stellung ein.
Kelten waren (genauso wie die Hopi) besonders im ältesten Handwerk, dem Korbflechten, im Töpfern, wie auch Bemalen der Tonarbeiten wahre Künstler.
Die Symbolsprache beider Kulturen verwendet gleiche oder zumindest ähnliche Grundformen: Wichtig sind etwa die religiös verwendete Swastika (das Sonnenrad), besonders aber auch Labyrinthe und Kreismuster – die heute vor allem in England rund um alte Kultstätten der Kelten in Feldern mittels umgelegtem Getreide wieder auftauchen (die Halme werden bei den unerklärbaren Mustern weder gebrochen noch geknickt, irgendeine „Energie“ sorgt dafür, dass sie sich an einem unteren, verdickten Wuchsknoten zur Seite neigen, die Getreidehalme wachsen dort sogar weiter).
Neben der Ausstellung „alte völker“ im Atrium des at&co regionalen zentrums ems werden in der ersten Etage Aquarelle der ersten Schaffensphase von Beate Luger zu sehen sein, ebenso Arbeiten in Acryl in Kombination mit Ton bzw. Objekte aus Geflecht und Ton etc.
Material der Wandtafeln und Skulpturen
Paperclay (Papierton) ist eine dickflüssige bis plastische, formbare Modeliermischung aus Ton, Papierbrei und Wasser. Der Anteil von Ton ist höher als der Anteil von Papier, weswegen daraus geformte Gegenstände im Ofen gebrannt werden können, ohne dass sie beim Verbrennen der Papieranteile zerfallen.
Beate Luger über ihre Arbeit
Ich erlebe meine Arbeiten immer wieder als neu, spannend, unfassbar interessant - ich werde durch sie ständig neu gefordert. Durch diese Forderung erlebe ich meine Arbeit, wie immer sie sich auch darstellt, als Frische, Kraft, Lebendigkeit, Wunder und Geschenk.
Künstlerische Entwicklung
• 1998 erste Kurse und Seminare für unterschiedliche Aquarelltechniken • 2001 erste Töpferkurse – entwickelt ein Faible für Experimente in Ton • 2003 erste Arbeiten, bei denen auf Ton gemalt wird • 2003 Flechtseminare bei Peter Sturm • 2004 erste Flechtarbeiten in Kombination mit Ton • 2006 Korbflechten beim Krättler Josef Fessler
Bisherige Ausstellungen
2005 Schloß Glopper, Hohenems 2004 Zur alten Post, Hohenems 2004 Emsigen Beisl, Hohenems
2005 Beteiligung bei „Junge Künstler“ im at&co, Hohenems
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>>> Ausstellung im Februar/März: „Obsessions“

Vernissage: 01. Februar 2007, 19.00 Uhr Ausstellung: 02. Februar bis 31. März 2007 Öffnungszeiten: Werktags 08.00 bis 18.00 Uhr und nach Vereinbarung
Intensiv betriebene Leidenschaften als Programm junger Kunstschaffender aus Vorarlberg und der Schweiz: Andrea Bonetti-Mair, Mila Huber, Fridolin Kühnis, Brigitte Palli, Marion Raby und Elisabeth Sturm ihre Zugänge zu diesem Thema.
Mila Huber präsentiert unter dem Titel „Kroatien“ Fotografien ihrer Heimat und daraus entstandene naturalistische Arbeiten, die sie abstrakt und auf wenige Farben reduziert, aber dennoch authentisch umgesetzt hat (Acryl-Pigmente-Erde aus Kroatien). Durch den Moment des Fotografierens lässt Mila Huber sich motivieren, was danach folgt… auf der Leinwand ist ihre „Obsession“.
Andrea Bonetti-Mair nähert sich dem Thema unter einem psychopathologischen Aspekt: Alles ist eins - alles ist MEINS. Ein „M“, ein Buchstabe - Spiegel unserer Zeit. Wir wollen dem Objekt der Begierde nahe sein, es besitzen, kontrollieren. Am liebsten die Zeit, noch lieber die Menschen – und am liebsten den, den wir lieben. Und das manchmal mit einer fatalen Leidenschaft.
Fridolin Kühnis Leidenschaft sind Farben und Elemente. Diese kunstvoll gestalterisch auf einem Untergrund darzubringen, dabei eine große Palette von Gefühlen bzw. Ausdrücken hineinzumischen und so ein phantasievolles Bild entstehen zu lassen… entspricht seiner liebsten Gestaltungs- und Arbeitsweise. Dadurch entstehen unter seiner Hand immer völlig unterschiedliche Werke.
Brigitte Palli Aus einer Leidenschaft zu Formen und Farben gemixt mit viel Gefühl entstehen bei Brigitte Palli farbige Welten, in den abstrakte Figuren geboren werden. Sie lädt den Betrachter auf eine Reise der Fantasie ein. Um Welten zu entdecken, die in ihr wohnen.
Marion Raby ergründet das Thema über die perfekte Farbe, den perfekten Pinselstrich, die schlaflosen Nächte: Die schöpferische Kraft der Kunst als Heim, Flucht und Leidenschaft. Eine Welt im Dunst von Farben und Gestalten, die sich entwickeln werden... eingebunden und gleichzeitig unter dem Einfluss von Familie, Freunden, Mitarbeitern, Liebhabern…
Elisabeth Sturm paart die Grenzen der Physik mit Farben und erzeugt so harmonische Hintergründe, die in sich fliesen und verschwimmen. Das Trennende, das Vereinende – ergeben ein Gleichgewicht. Mit Raum für Ideen, die mit schnellem Schwung entstehen und lebendig werden.
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