Ausstellung: bis Ende Juli 2007
Öffnungszeiten: Werktags 08.00 bis 18.00 Uhr
Führungen nach Vereinbarung
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[ Bericht der „VN“ vom 07. Juli 2007 ]
Ganz im Zeichen der 13. Weltgymnaestrada 2007 in Vorarlberg steht die konzeptionelle Kunstausstellung „move“ im at&co (Franz-Michael-Felder-Straße 6, 6845 Hohenems). Martin Stock (mashART) zeigt mit „move“ seine neuesten Arbeiten, die in Zusammenarbeit mit dem Verein Turnerschaft Hohenems und unter Beteiligung der Künstler Beate Luger und Jürgen Ludescher entstanden sind.
move“ ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit der Bewegung selbst bzw. der Ästhetik der Bewegung, angelehnt an das Konzept der Ausrichter der 13. Weltgymnaestrada 2007 in Vorarlberg. „move“ soll die nur allzu rasch wieder in den Alltag entfliehenden emotionalen und ästhetischen Erfahrungen der Basis dieses Sportfestes – der Bewegung – visualisieren, erhalten... und letztlich damit auch die Begeisterung an einem nachhaltigen TUN verstärken. Stock führt den Besucher anhand ästhetischer Bilder (vorwiegend mit Farbe überarbeitete Pigmentdrucke auf Leinwand) und zwei Videoarbeiten (gedreht in der Jüdischen Schule in Hohenems) über einen Prolog durch die vier Elemente Erde, Luft, Wasser und Feuer hin zu einem fünften Element: dem Menschen.
Die Weltgymnaestrada und das Konzept der Organisatoren
Mehr als 20.000 SportlerInnen jeden Alters finden sich alle vier Jahre zur Weltgymnaestrada ein – dem größten Breitensportfest der Welt. Weder eine sportliche Wertung noch ein Vergleichskampf stehen dabei im Mittelpunkt. Vielmehr ist es das freundschaftliche Treffen, das Spiel und das (gemeinsame) Präsentieren der eigenen sportlichen Leistung von Menschen vieler Nationen, Religionen und Kulturen.
Mit Dornbirn wurde seit 16 Jahren erstmals wieder eine Kleinstadt als Austragungsort der Weltgymnaestrada nominiert. Die Verantwortlichen haben sich auf einige wenige (auch traditionell anmutende) Werte reduziert: „Begegnung“, „Freundschaft“ und „Verbundenheit“. Vorarlberg möchte diese Werte unter dem Motto: „Lass dich ein auf die Vorstellung von einer Welt, die sich in Freundschaft und Verbundenheit begegnet“, mit der Gymnaestrada-Familie teilen und gemeinsam erleben. Die Organisatoren präsentieren Vorarlberg „gediegen“, „menschennah“, „warmherzig“ in jeder Hinsicht und betonen mit ihrem Claim klar, wozu die Weltgymnaestrada für sie bestimmt ist: „come together. be one“. Als verstärkendes Symbol verwenden die Organisatoren die Spirale.
Ein Werteweg als Begleiter der Vorbereitung<//strong><//strong>Die Vorarlberger Organisatoren haben die angesprochenen Grundwerte in die Planung und das Programm einfließen lassen. Um sich auf das Wesentliche und Ursprüngliche des Festes konzentrieren zu können, haben sie einen Werteweg als Begleiter definiert und jedem Jahr der Vorbereitungszeit eines der vier Elemente (Wasser, Luft, Erde und Feuer) zugeordnet. Wenn 2007 die Menschen die Bühne betreten, erheben sie den Menschen – symbolisiert durch die Spirale – zum 5. Element … der Quintessenz der vier ursprünglichen Elemente.
Martin Stock (mashART) – Ausstellungsverzeichnis