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Der Komponist Josef Anton („Pepi“) Prantl

Josef "Pepi" Prantl

Projekt (aktueller Stand: Schublade)

Im Mai 2004 fand ein von der Öffentlichkeit kaum beachtetes, aber doch bemerkenswertes Ereignis in der kleinen Gemeinde Mäder (Vorarlberg) statt:

Aletha Prantl (Sopran) sang erstmals im Rahmen eines Liederabends einige Werke (zuordenbar der deutschen Romantik) ihres 1951 verstorbenen Schwiegervaters Josef "Pepi" Prantl.

Damit wurde seit gut 50 Jahren erstmals wieder Musik dieses interessanten – aber fast vergessenen – Komponisten aus Österreich zur Aufführung gebracht.

Zitat der Enkelin Vera Prantl, 2005:

„Pepi Prantl war ein junger, aufstrebender, aber nur mäßig erfolgreicher Musiker, Kapellmeister und Komponist der 20er-Jahre, ein angesehener und sehr geschätzter Komponist und Künstler im Brasilien der 30er-Jahre und schließlich ein sehr engagierter Musiker und Musikdirektor bzw. Musiklehrer im Bludenz der 40er und 50er-Jahre.

Noch in den 60er-Jahren – also Jahre über seinen Tod hinaus – wurde seine Musik auch in Österreich oft über den Rundfunk ausgestrahlt. Doch mit der Zeit scheinen diese Aufnahmen in den Archiven untergegangen zu sein. Und auch seine persönliche Hinterlassenschaft – viele dicke Notenbündel – wurde zusammengetragen, geordnet und… weggeräumt. Seine Schöpfung begann zu verstauben, geriet in Vergessenheit. Seine hervorragende und leidenschaftliche Musik schien verloren…“

Als die wohl wichtigsten Werke von Josef Prantl gelten die Oper „Yara“, die Operette „Die Zwillinge“ (sein Jugendwerk) und das Orchesterwerk „Das Haus auf dem Berge – Bilder aus einem brasilianischen Garten“ (mit 6 Sätzen).


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